Erneute Niederlagen in Rostock

Irgendwie ist der 1.Mannschaft die Seuche weiter treu. Am vergangenen Wochenende stand der Großkampftag in der Süd-Arena des TSV Rostock Süd an und mal wieder konnte nicht aus dem Vollen geschöpft werden. Während Martin diese Woche am Knie operiert wurde, gingen Erik (Ellenbogen) und Steppu (beidseitige Patellasehnenreizung) mal wieder ohne Training und gehandicapt an den Tisch. Da Torsten aufgrund seiner Krankengeschichte auf Kur weilte, traten wir mit Jan Fähling als Ersatz an.

Die Aufstellungen im ersten Spiel lauteten wie folgt:

FSV Rühn - Stepputat, Kneifel, Zahn, Griepentrog, Petereit, Fähling J.
TSV Rostock Süd II - Kindt, Jacob, Puhlmann, Goldmann, Spiegelberg, Scheel

Auch die Süd II - Truppe musste also auf Stammkräfte (Bartsch, Osmers) verzichten, nur schlägt dies bei der Rostocker Breite an Spielern nicht so extrem durch.

Trotz aller Umstände erwischten wir einen "Bombenstart". Aus den Doppeln konnten wir aufgrund unseres starken Doppel 3 mit 2-1 rausgehen. Steppu/Erik taten sich zwar schwer gegen Puhlmann/Scheel, gewannen am Ende aber aus taktischen Gründen mit 3:1. Christoph und Jan bekamen es mit dem seit Ewigkeiten eines der stärksten Doppel in MeckPom (Kindt/Jacob )zu tun. Zwar konnten sie einige tolle Ballwechsel für sich entscheiden und hielten auch gut gegen, letztlich waren sie aber beim 0:3 chancenlos gegen die Rostocker links/rechts-Kombo. Andy/Matze verschliefen wie so häufig in dieser Saison den ersten Satz (-4) um die weiteren 3 Sätze mit jeweils 2 Punkten Differenz besser zu sein als Spiegelberg/Goldmann (9,9,9).

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Erste Einzelrunde

Kindt/Kneifel
Erik fand nie wirklich Zugriff auf das Spiel. Zwar kam er recht gut mit den Aufschlägen von "Matze" Kindt klar, jedoch waren die Returns nicht zwingend genug, so dass Matze seine Vorhand und Rückhand zu häufig durchbringen konnte und auch sonst kaum Fehler produzierte. Ein klares 0:3 stand am Ende im Spielprotokoll (-6,-7,-4).

Jacob/Stepputat
Alte Weggefährten aus Güstrower und Kröpeliner Zeiten fanden sich am Tisch ein. Größter Vorteil dabei war, dass ich  Michas Aufschläge gut kannte und er mit den meinigen etwas weniger anfangen konnte. Aufgrund meines Handicaps galt die Devise an diesem Tag - Aufschlag, Rumms -. Bloß keine unnötig langen Ballwechsel erzeugen. Gepaart mit vielen kleinen Fehlern des Rostockers gelang dies ganz gut und ich konnte unerwartet mit 3:1 vom Tisch gehen.

Puhlmann/Griepentrog
In Ansätzen konnte man erkennen, dass Til Puhlmann (erst 12 Lenzen!!!) zukünftig weiter für Aufsehen sorgen wird, jedoch reichte es im Duell Groß/Klein nicht zu einem Sieg gegen unseren stark aufgelegten Andy. Mit Andys Unterschnitt konnte Til nicht viel anfangen und Andy spielte sicher, aber auch zwingend. Ein klares 3:0 für uns.

Zahn/Goldmann
Anscheinend liegen Christoph die Abwehrspieler, denn wie auch Carls (Stralsund) musste Goldmann in den sauren Apfel beissen, da Christoph faste jede Vorhand sicher und hart ins Ziel brachte. Nach Fehlstart im ersten Satz hiess es am Ende 3:1 für unseren zweiten Großen (-6, 6,7,6).

Wir führten also zwischenzeitlich mit 5-2, was unseren Gegner schon etwas unruhig werden liess. Leider kam dann nicht mehr viel.

Spiegelberg/Fähling
Im ersten Satz war "Spiegels" Fehlerquote auf Jans gutes Offensivspiel noch relativ hoch, so dass dieser an den Rühner ging (11:9). Doch mit zunehmender Spieldauer fand der Rostocker, welchen man wohl so gut wie nie am Trainingstisch findet, sein Händchen wieder und konnte Jan immer besser ausblocken. Am Ende ein verdientes 3:1 für den Rostocker.

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Scheel/Petereit
Nun war unsere "Bank" Matze gegen den sonst in der IV. Mannschaft im oberen Paarkreuz agierenden Scheel dran. Dieser hatte leidlicher Weise rein gar keine Probleme mit Matzes Spielweise und gewann unerwartet deutlich mit 3:0 (6,8,7).

Zwischenstand nach der ersten Runde also 5-4 für uns und noch war was drin.

Kindt/Stepputat
Im Spitzenspiel der beiden Einser und auch Mannschaftskapitäne konnte Steppu nicht mithalten. Zu schnell und sicher war des Rostockers Spiel. Auch - Aufschlag, Rumms - funktionierte nicht wirklich. Selbst die doch etwas zurückhaltende Spielweise von Kindt, der von Steppus Wehwehchen wusste, änderte nichts am deutlichen 0:3 (3,7,7).

Jacob/Kneifel
Bei Erik lief es zwar besser gegen Jacob, was Zählbares sprang aber auch nicht dabei raus. Nach zwischenzeitlichen Satzführungen und -ausgleichen konnte Jacob den Entscheidungssatz aber mit 11:6 für sich entscheiden. Leider hatte Erik größere Probleme als gedacht mit Jacobs Aufschlägen und konnte ihn nicht genug unter Druck setzen. Auch seine starke Vorhand verfehlte zu häufig den Tisch.

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Puhlmann/Zahn
Erneut hiess es Groß gegen Klein, wobei diesmal der "Kleine" die Oberhand behielt. Christoph spielte sehr verhalten und liess sich immer wieder vom Tisch drängen. Dies kam Puhlmann zu Gute und er gewann die ersten beiden Sätze. Nachdem Christoph etwas tischnäher agierte, gelang ihm der Satzausgleich, um dann im 5.Satz wieder ins alte Muster aus Satz 1 und 2 zurück zu verfallen. 11:5 hiess es im letzten und ein eingeplanter Punkt war weg.

Goldmann/Griepentrog
Andy spielte wiederholt stark und gewann souverän mit 3:1 gegen den Abwehrer aus Rostock. Goldmann stellte sich zwar zwischenzeitlich um und agierte auch mal mit Offensivschlägen, es reichte aber nur für einen Satz. 3:1 für den Rühner also.

Spiegelberg/Petereit
Nach anfänglichen Problemen in Satz 1 (-9) konnte Matze den Rostocker in den Sätzen 2 und 3 vom Tisch fegen (4,4). Dann riss der Faden und die Sätze 4 und 5 gingen mit jeweils 11:5 an Spiegelberg.

Scheel/Fähling
Während "Svenny" vor dem Spiel behauptete, dass ein Sieg von Jan schon einem Wunder gleichen würde, hatten wir die Hoffnung noch nicht aufgegeben und feuerten Jan lautstark an. Fakt ist, dass in diesem Duell auf Augenhöhe gespielt wurde und letztlich immer der etwas passiver Agierende den Kürzeren zog. Leider war dies in 3 von 5 Sätzen Jan, so dass die Niederlage gegen den TSV Rostock Süd II besiegelt war.

Endstand 6-9

Fazit I: Wie immer gilt es festzuhalten, dass alle ihr momentan Bestes geben. Insgesamt reicht es aber einfach nicht, da uns zum Einen Martin schmerzlich fehlt, immer mind. ein Paarkreuz verk... und zum Anderen die Wehwehchen uns in jeder Art und Weise Hold sind. Alle 4 Fünfsatzspiele wurden verloren (ehrlicher Weise aber auch deutlich im Entscheidungssatz). Es läuft momentan einfach nicht und die Rostocker waren in Summe eben einfach besser. Von daher nochmal Gratulation an die Rostocker!

Im zweiten Spiel ging es gegen die IV. Vertretung und aktuell beste Rostocker Truppe in der Verbandsliga.

Rostock spielte in der Aufstellung: Peters, Scheel, Schweitzer, Creuznacher, Tesing, Krüger
Wir hielten mit der Aufstellung vom Vormittag dagegen.

Anders als im ersten Spiel gewannen wir diesmal nur ein Doppel (Steppu/Erik). Schlimmstenfalls hätte es auch 0-3 nach Doppeln stehen können, hätte das taktische Geplänkel einen 1:2 Rückstand nicht in einen 3:2 Sieg verwandelt. Die beiden anderen Doppel gingen doch recht deutlich an die hoch motivierten Rostocker.

Peters/Kneifel
Erik hatte großen Respekt vor dem Rostocker Spitzenspieler. Wahrscheinlich einen zu Großen, denn letztlich war er chancenlos gegen das druckvolle Spiel von "Micha" Peters. Je härter und aggressiver Erik agierte, umso härter und platzierter kamen die Bälle wie von einer Wand gespielt zurück. 3:0 für Michael Peters hiess es am Ende.

Scheel/Stepputat
Steppu konnte das Spiel zwar bis zur 2:1 Satzführung offen gestalten, hatte hintenraus aber keine Chance mehr. Da eine eigene Spieleröffnung an diesem Tag kaum möglich war, musste er viel auf die harten Topspins von Scheel reagieren. Nachdem sich dieser mit Steppus Aufschlägen immer besser zurechtfand, gingen die Sätze 4 und 5 klar an den Rostocker. 2:3 also aus Sicht des Rühners.

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Schweitzer/Griepentrog
Eigentlich hörte man Andy die ganze Zeit nur wie ein Rohrspatz über seine Aufschlagannahme schimpfen. Schweitzers Aufschläge sind aber auch sehr speziell und er konnte fast immer mit 2-0 aus seinem Aufschlagspiel rausgehen. Selbst wenn Andy mal einen Aufschlag returnierte, schlug es danach fast wie selbstverständlich bei ihm durch Schweitzers Vorhand ein. Ein deutliches 3:0 für den überlegenen Rostocker.

Creuznacher/Zahn
Anders als bei vielen Vorstellungen von Creuznacher agierte dieser eher sicher als aggressiv, so dass die Fehlerquote auf Rühner Seite höher war als die auf Rostocker Seite. Christoph kämpfte, kam aber nicht wirklich durch. Auch das leicht erweitere Aufschlagrepertoire Creuznachers trug seinen Anteil bei. Letztlich eine deutliche 1:3 Niederlage für Christoph.

Tesing/Fähling
kurz und knapp: Unser frisch gebackener Kreismeister war chancenlos. 3:0 (8,5,5) hiess es für Tesing in einem unspektakulären Match.

Krüger/Petereit
Nach verschlafenem ersten Satz, in dem Krüger jeden Ball auf den Tisch brachte (11:3), konnte Matze zunehmend den Zugriif aufs Spiel erhöhen und sein Spiel souverän runterspulen, um mit 3:1 als Sieger den Tisch zu verlassen (-3,5,8,5). So kennen wir unseren Matze.

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Zwischenstand: 2-7

Peters/Stepputat
Anders als Erik konnte Steppu die Partie offener gegen Rostocks Einser gestalten. Wer weiss, was passiert wäre, wenn der 2.Satz nicht mit 16:14 an Peters gegangen wäre, im Endeffekt war dieser aber einfach sicherer, fitter und besser drauf als Steppu. Mit 3:1 ging das Einserduell also nach Rostock.

Scheel/Kneifel
Am Nebentisch konnte Erik dem Rostocker Scheel seine einzige Niederlage an diesem Tag beibringen und setzte sich im Entscheidungssatz mit 11:8 durch, nachdem bereits der 4.Satz knapp mit 11:13 verloren ging.

Schweitzer/Zahn
Auch Christoph konnte mit dem druckvollen Aufschlag, Topspin-Spiel Schweitzers mit Ausnahme eines Satzes wenig anfangen und geriet mit 1:3 unter die Räder (-3,-5,5,-4).

Fazit II: Am Ende sah man nur noch in erschöpfte Gesichter. Das Vormittagsspiel hatte seine Spuren hinterlassen und von Widerstand war "leider" nicht wirklich viel zu sehen. Die IV. Rostocker Vertretung ist eine wirklich ausgelichene Truppe und wird vmtl. nichts mit dem Abstieg zu tun haben, zumal sie mit Michael Peters einen fast schon herausragenden Einser in der Verbandsliga haben. Das Gesamtbild passt bei Ihnen halt, also dass, was auch uns Rühner in der Vergangenheit so ausgezeichnet hat, uns aber aufgrund aller Querelen und Einflüsse etwas abhanden gekommen ist. Sind wir alle wieder fit und vollzählig, so sehe ich dem aber auch wieder positiv entgegen.

"Wer die Hoffnung aufgibt, hat schon verloren." Also Mund abwischen und weiter gehts!

Hier findet ihr die Spielprotokolle:

TSV Rostock Süd II - FSV Rühn

TSV Rostock Süd IV - FSV Rühn

hier die Rostocker Sicht auf die Spiele: Süd II und Süd IV

 

(geschrieben von Steppu, 08.November 2013)

Kommentare   

 
+2 #2 Steppu 2013-11-10 22:20
Danke Uli,

wenn man bis zum Hals in der Sch... steckt, sollte man den Kopf nie hängen lassen :-) Es wird irgendwann wieder aufwärts gehen, ganz sicher. Bleibt nur zu hoffen, dass die Truppe das durchsteht und zusammenbleibt, wobei ich mir da weniger Sorgen mache...
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+2 #1 uli 2013-11-10 11:02
Hallo Steppu,

schöner Bericht und ich bin ja auch ganz gut weggekommen. ;-)
Von einer Seuche kann man nach deinen o.g. Schilderungen eigentlich nicht mehr sprechen. Das ist eher eine Epidemie, die langsam deprimierend sein muss...ja, wenn ihr nicht so eine tolle und sympathische Truppe wärt.

Kopf hoch.
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